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chifon nie zagra w pogoni? - 02/08/2002 23:37
Der doppelte Chifon
Der Stürmer steht beim 1. FC Union unter Vertrag, spielt aber heimlich für Pogon Stettin. Die Fifa ist eingeschaltet
Michael Jahn
BERLIN, 26. Juli. Ferdinand Chifon kann gut mit dem Ball umgehen. Der Mann aus Kamerun, 26 Jahre alt, schoss in den ersten Vorbereitungsspielen auf die neue Saison die meisten Tore für Zweitligist Union, insgesamt fünf. Trainer Georgi Wassilew lobte den bullig wirkenden Angreifer. Neben Sreto Ristic und Petar Divic schien sich Chifon in der Berliner Offensive etablieren zu können. Bis er verschwand. Chifon hat sich inzwischen gewaltig verdribbelt, sein ungewöhnlicher Fall beschäftigt sogar den Weltfußball-Verband (Fifa).
Nur ein Paar Turnschuhe blieben
Vor einigen Tagen hatte er sich heimlich aus dem Trainingslager in Schneverdingen/Niedersachsen entfernt. Nur ein paar Turnschuhe und einen Satz Kleiderbügel ließ er zurück. Es hieß, er habe sich geärgert, dass ihn Trainer Wassilew ausgerechnet an seinem 26. Geburtstag im Test gegen den VfB Lübeck nicht in der Anfangself spielen ließ. Offiziell ließ Chifon wissen, er habe sich wegen Rückenschmerzen bei Teamarzt Thorsten Dolla in Berlin behandeln lassen. Danach ward er einige Tage nicht mehr gesehen. Sein Berater Hans Kluge aus Berlin riet ihm per Telefon, dringend ins Trainingslager zurückzukehren. Doch Chifon blieb verschwunden.
Erst ein Programmierer, der Unions Homepage betreut, entdeckte Chifon - auf der Internetseite seines ehemaligen Vereins Pogon Stettin. Was dort zu lesen war, bestätigte sich später: Chifon hatte an einem Testspiel der zweiten Mannschaft von Pogon teilgenommen und zwei Treffer erzielt. Union-Präsident Heiner Bertram nannte den Vorgang "ungeheuerlich". Nun tauchten neue Fakten auf. Piotr Werner, seit drei Monaten Präsident des Erstligisten Pogon, behauptet, dass Chifon einen gültigen Vertrag in Stettin besitze. Er sei an Union nur ausgeliehen gewesen und gegen die Freigabe des polnischen Verbandes im Sommer dieses Jahres - Chifon durfte ablösefrei nach Berlin gehen - habe Pogon erfolgreich Protest eingelegt. Wenn Union den Stürmer haben wolle, ließ Piotr Werner wissen, dann müsse man ihn gefälligst kaufen. Beim 1. FC Union aber hat Chifon erst vor wenigen Wochen einen neuen Vertrag bis Juni 2003 unterzeichnet. Nach seiner Version und die seiner Berater, hatte er sich zuvor bei Pogon die Ablösefreiheit erkauft. Der Verein schuldete ihm einige Monatsgehälter, Chifon verzichtete und konnte gehen. Berater Hans Kluge bestätigt: "Chifon hat schriftlich, dass er ablösefrei ist." Kluge schiebt das Hickhack auf einen Wechsel in der Führung von Pogon, polnische Funktionäre hätten türkische Besitzer abgelöst.
Chifon aber hält sich weiter in Stettin auf, soll angeblich bei Pogon einen neuen Vertrag unterschreiben. Union hat die dubiose Angelegenheit sofort an die Deutsche Fußball-Liga (DFL) weitergeleitet, auch die Fifa ist informiert. In einem offiziellen Schreiben der DFL an Pogon Stettin heißt es u.a., dass Chifon einen gültigen Vertrag bei Union besitze und sein Einsatz bei einem Testspiel von Pogon nicht rechtens war. Pogon schweigt bisher, offiziellen Kontakt zu Union gibt es nicht. Union wähnt sich rechtlich auf der sicheren Seite. Chifon gehöre an die Alte Försterei. Doch bei Trainer Wassilew wird der Kameruner, egal ob er noch einmal in Berlin aufkreuzt oder nicht, wohl keinen Ball mehr vor die Füße bekommen.
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Odp: chifon nie zagra w pogoni? - 03/08/2002 18:47
CHODZI O TO ¯E CHIFON PODPISA£ SIÊ WCZE¦NIEJ POD UMOW¡ Z UNIONEM.W TEJ CHWIL MA UMOW Z DWOMA KLUBAMI.UNION INTERWENIOWA£ JU¯ W UEFA PRZED TYM JAK CHIFON PODPISYWAL KONTRAKT W POGONI¡ CO OZNACZA ¯E NIE WOLNO BY£O MU TEGO ROBIÆ.NIEMCY NIE TOLERUJ¡ TAKICH NUMERÓW WIÊC POWRT CHIFONA DO BERLINA NIC MU NIE DA ,BÊD¡ CHCIELI GO SPRZEDAÆ.
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Odp: chifon nie zagra w pogoni? - 06/08/2002 22:38
Sprawa jest bardzo skomplikowana. Wszystko jednak wskazuje na to, ze ostatecznie Chifon zostanie zawieszony, chociaz do rozwiazania tej sprawy jeszcze dluga droga. Chyba nie ma co liczyc na wystepy Ferdka przynajmniej w tej rundzie.
Moze byc tez tak iz kontrakt Chifona z Unionem zostanie uznany za niewazny, gdyz w miedzyczasie PZPN pozytywnie rozpatrzyl odwolanie Pogoni w sprawie rozwiazania kontraktu Ferdka z naszym klubem. Wtedy jest jeszcze jedna kwestia - kto dopuscil do podpisania takiego kontraktu - zaniedbanie pilkarza i jego agenta, czy tez niemieckiego klubu. Niemcy sa jednak bardzo solidni jezeli chodzi o sprawy proceduralne wiec bardziej prawdopodobne wydaje sie, ze calemu zamieszaniu winien jest sam pilkarz i on bedzie musial poniesc konsekwencje swej nieodpowiedzialnosci.
Pan Werner oczywiscie patrzy na sprawe w rozowych okularach i zapewnia ze niedlugo Chifon zostanie zatwierdzony do gry przez PZPN. Ciekawe tylko czy ma w reku tak mocne argumenty by udowodnic DFB i FIFA przynaleznosc zawodnika do Pogoni czy tez po raz kolejny wyplynie jego niekompetencja i nieumiejetnosc oceny sytuacji.
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